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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-09-01 - 2019-10-31

Dieses Projekt zielt darauf ab, das mikrobiell, aber auch physiologisch bedingte Aufkommen von Nitrat und Nitrit im Zuge der Zuckererzeugung einem Monitoring zu unterziehen, um mögliche Auswirkungen auf Futtermittel und deren Grenzwerte auf Melassebasis besser abschätzen zu können.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2019-01-07 - 2020-01-06

Ziel des Projektes besteht darin, die Eignung von chemischen Marker-Substanzen zur online Überwachung in der Kaffee-Spezialitätenröstung zu beurteilen. Die Spezialitätenröstung setzt derzeit auf solides Handwerk. Dies erschwert die objektive Reproduzierbarkeit von Röstungen. Es soll daher untersucht werden ob sich bestimmte chemische Substanzen sich zur online-Überwachung des Röstprozesses eignen.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2018-11-01 - 2019-11-30

Durch die Bakteriengattung Clostridium verursachte charakteristische Fehlgärungen in Käse (auch als Spätblähung bezeichnet) führen zu großen wirtschaftlichen Verlusten für Milchverarbeiter. Aufgeplatzte Käselaibe, unregelmäßige Lochungen und eine unangenehm ranzige Sensorik sind die Folge von übermäßiger Gas- und Säurebildung durch Clostridien. Die Spezies Clostridium tyrobutyricum wird als Hauptursache der Spätblähung betrachtet. Doch innerhalb dieser Clostridienspezies können große Unterschiede bestehen. So weisen verschiedene Stämme von C. tyrobutyricum unterschiedliche Toleranzen gegenüber Bedingungen während der Käsereifung auf und können somit auch die Käsequalität unterschiedlich stark beeinflussen. Für die Erfassung der Biodiversität innerhalb einer Clostridienspezies stehen bisher nur sehr arbeitsaufwändige und komplexe Methoden zur Verfügung. Ziel dieses Projekts ist daher die Entwicklung einer schnelleren Methode zur Differenzierung und Charakterisierung von Clostridium tyrobutyricum auf Subspeziesebene. Dazu soll erforscht werden, ob sich Clostridien durch die Bestimmung ihrer ribosomalen Proteine mittels MALDI-TOF MS (Matrix Assisted Laser Desorption Ionization – Time of Flight Mass Spectrometry) unterscheiden lassen. Andererseits sollen aber auch genetische Unterschiede mittels eigens dafür entwickelter PCR-Methoden festgestellt werden. Die Differenzierung von käsereischädlichen Clostridien auf Subspeziesebene kann zukünftig der Rückverfolgung von Kontaminationen in der Käseproduktion dienen und zu einem besseren Verständnis der Auswirkungen von C. tyrobutyricum auf die Käsequalität führen.

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