Schwerpunkt Getreidetechnologie


Getreidetechnologie

für mehr Sortenvielfalt in der Ernährung

 

Innerhalb des Bereichs Getreidewissenschaften liegt der Fokus auf der Untersuchung und Verwendung von wenig genutzten Getreidearten. Hintergrund dessen ist, dass weltweit, und insbesondere in Europa, Anbau und Verwendung des technologisch gut ergründeten Weizens klar dominieren. Dementgegen gibt es jedoch eine große Vielfalt an ernährungsphysiologisch interessanten Getreidearten (z.B: Hirse, Sorghum, Hafer oder gefärbte Gerste-, Weizen-, Mais- und Reisarten), deren Potential bislang kaum genutzt wird. Das zu ändern, ist ein primäres Ziel innerhalb dieses Schwerpunkts. Besonderes Augenmerk liegt auf den Körnerfrüchten Amaranth und Quinoa.

Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich dabei mit analytischen Fragestellungen (welche besonderen Inhaltsstoffe kennzeichnen die einzelnen Arten?) ebenso wie mit verarbeitungstechnologischen Aspekten, um letztlich aus der Vielfalt an Arten eine Vielfalt an Lebensmitteln für den Konsumenten zu schaffen. Da viele dieser Getreidearten und Pseudogetreidearten glutenfrei sind, bildet die Erforschung von hochwertigen,  glutenfreien Produkten einen logischen Schwerpunkt. 

Ansprechpartner

Ass.Prof.Mag.Dr. Regine Schönlechner

(+43) 1 / 47654-75240

regine.schoenlechner(at)boku.ac.at

 

Dr. Stefano D'Amico

(+43) 1 / 47654-75243

stefano.damico(at)boku.ac.at

PentoGlu

weitere Infos zum laufenden Projekt PentoGlu, das sich mit der Verbesserung glutenfreier Teige durch neuartige Arabinoxylan-Netzwerke beschäftigt.