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Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-10-01 - 2019-09-30

Neue Technologien zur Haltbarmachung von Lebensmitteln erlangen zunehmend an Bedeutung, um Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelqualität bei der Prozessierung noch weiter zu optimieren. Die Entwicklung dieser Verfahren, wie z.B. die Behandlung mit hydrostatischem Hochdruck oder das Ohmsche Erhitzen, verlangt die Einbeziehung von materialwissenschaftlichen Aspekten der Lebensmittelmatrix, der Inaktivierung von Mikroorganismen und Enzymen, dem Erhalt funktioneller Inhaltsstoffe und der Vermeidung der Bildung von prozessinduzierten Kontaminanten. Das Projekt untersucht die Anwendung der hydrostatischen Hochdruckbehandlung und des Ohmschen Erhitzens als volumetrische Haltbarmachungsverfahren unter besonderer Beachtung thermischer und nicht-thermischer Effekte. Fragestellungen zur Inaktivierung von Mikroorganismen und Sporen, protektive Effekte von Lebensmittelinhaltsstoffen sowie die Bildung von prozessinduzierten Kontaminatnen werden im Detail untersucht. Konzepte zur umfassenden Beschreibung der Prozessparameter und auftretender Inhomogenitäten werden erarbeitet und im Rahmen der Verfahrensvalidierung entsprechend berücksichtigt. Der systematisch-wissenschaftliche Projektansatz im interdisziplinären Team aus den Bereichen Prozesstechnik, Lebensmitteltechnologie und Analytik soll als Ergebnis eine Toolbox zur zukünftigen, erfolgreichen Implementierung der Verfahren Hochdruckbehandlung sowie Ohmsches Erhitzen zur Herstellung sicherer und qualitätiv hochwertiger Lebensmittel liefern.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2017-03-01 - 2022-02-28

Das Ziel des ERC Consolidator Projekts OXIDISE ist die Aufklärung der Verteilung und Interaktion von Lignozellulose abbauenden Oxidoreduktasen aus Pilzen. Zur Beobachtung der Enzymaktivität werden hochauflösende Methoden in diesem Projekt weiterentwickelt und eingesetzt. Das Zusammenspiel von Lignozellulose-aktiven Oxidoreduktasen, wie z.B. der lytischen Polysaccharidmonooxygenase (LPMO), Cellobiosedehydrogenase (CDH), Laccase, Ligninperoxidase und der Arylalcoholoxidase mit Hydrolasen wird in Bezug auf die Hydrolyse von Zellulose, Hemizellulose und Lignin untersucht um die enzymatischen Mechanismen, Interaktionen und deren Reaktionskinetik zu studieren. Diese bilden die Grundlage zum genauen Verständnis des Biomasseabbaues durch Pilze und der industriellen Anwendung zur Biokraftstoffherstellung und zur Gewinnung von Rohstoffen aus Lignozellulose. Um heterogene Enzymreaktionen auf Biomasseoberflächen studieren zu können, entwickelt das Projekt OXIDISE Analysemethoden mit hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung für Pilzenzyme. Das umfasst Mikroelektroden, Elektrochemische Rastermikroskopie (SECM), Oberflächenplasmonenresonanz Spektrometrie (SPR) und Fluoreszenzmikroskopie.
Forschungsprojekt aus §26 oder §27 Mitteln
Laufzeit : 2016-02-10 - 2019-02-09

Das Kooperationsprojekt "Stop Waste - Save Food" beschäftigt sich mit spezifischen Fallstudien zur Reduktion von Lebensmittelabfällen entlang der Wertschöpfungskette Prozessierung-Verpackung-Logistik-Handel. Zusammen mit den Projektpartnern denkstatt und OFI werden Verbesserungsszenarien für die Lebensmittelproduktion, die Herstellung primärer und sekundärer Verpackungen sowie für Verpackung und Distribution erarbeitet. Eine objektive und umfassendes Life Cycle Assessment, CO2 Fußabdruck-Berechnung sowie eine Kosten-Nutzen-Analyse entlang der Wertschöpfungskette werden durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung von Richtlinien mit ökologischen und ökonomischen Zielgrößen und Handlungsempfehlungen. Ein Wettbewerbsvorteil entspringt für die Mitglieder des Industriekonsortiums aus den objektiv belegten Vorteilen (Fallbeispiele) sowie aus den Möglichkeiten der zukünftigen Zusammenarbeit mit dem Handel und anderen Partnern der Wertschöpfungskette.

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